Neue Leser von Teilen der bisherigen Texte könnten zunächst den Eindruck gewinnen, dass ich nicht allzu sehr von Zweifeln geplagt bin. Da fast genau das Gegenteil richtig ist, soll das hier gleich zu Beginn richtig gestellt werden. Denn ich werde geradezu von Zweifeln beherrscht, in dieser "Sache" allerdings nicht mehr. Heute nicht mehr.
Die jetzt vorliegende Dokumentation in der Rubrik "Aktuell und Wichtig" ist zwar schon relativ ausführlich, enthält aber nur die in diesem Zusammenhang wichtigsten Punkte. Der Weg dahin war relativ beschwerlich und lang, aber das und vor allem was auf diesem alles an ungläubigem Staunen zu überwinden war, hätte zu Beginn sicherlich eher gelangweilt als interessiert. Die Fakten standen bisher zurecht im Vordergrund.
Es gibt Situationen im Leben, in denen jenes schier ausschliesslich aus Zweifeln besteht. Für mich zählt der Verlust der gesundheitlichen und finanziellen Existenz aufgrund grotesker Lügen und Täuschungen von Versicherungen dazu. Dies bewusst über einen längeren Zeitraum mittels derart tumber, derart skrupelloser und menschenverachtender Behandlung "erleben" zu müssen, das stellt Wesentliches nicht nur teilweise oder nur vorübergehend in Frage.
Das war die Ausgangssituation, in der ich (spät) entdeckte, dass prominenteste internationale Finanzkonzerne offenkundig bewusst nichtige Unternehmenskaufverträge abschliessen bzw. millionenfach nichtige Transfers auch grundrechtlich geschützter intimster menschlicher Daten vornehmen.
Genauer, damals sah, dass dies so sein könnte.
Denn das war, obwohl ich schon damals vieles für möglich hielt, in einer solchen Dimension und Qualität eigentlich nicht zu glauben. Diese "Sache" hat bekanntlich einige Besonderheiten. Eine entscheidende und so neue ist, dass es her nicht "nur" um eine dilettantische unternehmerische Fehlentscheidung oder um "lediglich" moralisch fragwürdiges Verhalten geht, was jeweils ökonomisch und juristisch irgendwie vertretbar schien, sondern eben weit darüberhinaus um straf- und insbesondere um schmerzhafte zivilrechtliche Gesetzesbrüche, die verheerende materielle und immaterielle Konsequenzen nach sich ziehen.
Es handelt sich hier auch nicht um Sachbearbeiter, die für mich bedauerlicherweise einen "schlechten" Tag hatten und auch später trotz allem so unsouverän waren, ihre Fehler nicht korrigieren zu wollen, koste bzw. gewinne es so viel bzw. so wenig wie in dieser "Sache".
Diese ist etwas ganz anderes. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch daran, dass sich Damen und Herren in den obersten Organen der Konzerne hier nicht herausreden und etwa die Schuld auf niedere Mitarbeiter abschieben können, weil in aller Regel nur sie es sind, die solche Deals einfädeln und beschliessen oder genehmigen.
Zwar wusste ich nach der ersten Erkenntnis von Anfang an natürlich sicher, dass die Dealer von mir keine Einwilligung hatten und, da ich mit meiner Berufstätigkeit ebenfalls dem § 203 StGB unterworfen war, dass dies mit grosser Wahrscheinlichkeit auch für die dort genannten Versicherungssparten ein entscheidendes Problem sein könnte. Aber: Könnte, denn andererseits war mir nur zu klar, dass juristisch höchste Vorsicht angebracht ist, dort so gut wie nichts klar ist und es in aller Regel einen Flucht- oder Ausweg gibt, an den man selbst zuerst nicht gedacht hat oder ihn allein vielleicht überhaupt nicht finden würde.
Um schon in einem relativ frühen Stadium von vorneherein gröbere Fehler u. a. wegen letzteren Problems ausschliessen zu können, informierte ich die "Star"-Anwälte der DKV ausführlich in deutlichen Worten über die entdeckte "Sache" und meine Einschätzung der gravierenden Folgen. Ihre Meinung interessierte mich wirklich. Wie leicht wird schliesslich etwas übersehen, ein solcher Zweifel gehört sachlich und persönlich stets zu den uneingeschränkt nützlichen.
Um es zu freundlich zu formulieren: Die Atmosphäre zwischen uns Parteien war schon damals leicht vergiftet. Für die DKV bzw. deren Anwälte des Rechts wäre es schon nach aller menschlichen Erfahrung also wohl ein Hochgenuss gewesen diesen Happen zu schnappen und ihn zu verwerten.
Aber er blieb ihnen offenbar im Halse stecken. Keinerlei Reaktionen, nicht einmal eine vage Drohgebärde. Nichts, nur völliges, aber so doch beredtes Schweigen.
Von einigen Bekannten wusste ich in dieser und anderen "Sachen" bereits, dass sie ebenfalls weder über die Transaktion der Daten informiert, noch um die Einwilligung dafür gebeten wurden. Ein – juristisch allerdings ausreichender – Einzelfall lag demnach bereits nicht mehr vor. Parallel dazu ergab sich aus jeder zu Rate gezogenen juristischen Fachliteratur in ungewöhnlicher Deutlichkeit unstrittig, dass eine Einwilligung der Betroffenen zwingend erforderlich ist, um die (von Anfang an unheilbare) Nichtigkeit der Transaktionen zu vermeiden.
Dann stiess ich auch noch auf die erläuterte "Infopost" der DKV und die der Allianz, mit der die Dealer implizit eingestanden, dass offenkundig nicht eine einzige Einwilligung vorliegt und die Versicherten auch nicht rechtzeitig informiert wurden, so dass schon deshalb selbst die hier nur theoretische Möglichkeit der Argumentation mit einer lediglich konkludenten Einwilligung unmöglich ist. Die dortige "Information" dient, wie beschrieben, vor allem der Verschleierung der nichtigen Deals und der fortgesetzten Täuschung der Versicherten.
Nicht nur die "Star"-Anwälte der DKV dürften – wie dort angemerkt – diese "Sache" tage- und wochenlang zig Mal hin und her gedreht, nach allen Seiten gewendet haben. Ich habe es mit meinen beschränkten Möglichkeiten noch sehr viel länger getan, aber während sie wohl immer ungläubiger staunten und zunehmend hektischer nach einem Ausweg suchten, wuchs bei mir die Sicherheit bis letztlich zur absoluten Gewissheit.
Dass die "Stars" der Zunft dann beharrlich weiter zur notwendigen Einwilligung schwiegen und schliesslich meiner Anwältin die im Beitrag zur DKV zitierte Antwort zukommen liessen, in der sie sich stattdessen jedoch nur über die nach dem entscheidenden "Raub" der Daten gänzlich irrelevante Verschmelzung der Firmen auslassen, ist für mich lediglich noch ein weiteres Eingeständnis eines argumentativen Bankrotts.
Ein nach allem unnötiges weiteres Eingeständnis. Ihre Mandanten sind schon entlarvt und haben das mit ihrer eigenen "Infopost" schon zuvor (unfreiwillig) überdeutlich zum Ausdruck gebracht. Mit diesem Rund-Schreiben haben sie auch selbst den Übergang von einem "Einzelfall" zu einem umfassenden, einem systematischen Verhalten für die Versicherten insgesamt dokumentiert. Wohlgemerkt nicht zu vergessen: An diesem Deal beteiligte "Verkäufer" sind noch in andere involviert. ...
Die Gewissheit war also da, dennoch bedurfte es weiterer glücklicher Umstände, um die "Sache" überhaupt ins Internet stellen zu können. ... Die Gewissheit war eine wichtige Voraussetzung dafür, denn eines hätte ich bei mir verbliebenen Unsicherheiten auf jeden Fall vermieden: Die öffentliche Verbreitung zu beginnen und ihnen damit die Möglichkeit zu geben, mich wegen eines Fehlers in der Dokumentation schnell aus dem Netz zu holen (Wer würde daran zweifeln, dass sie beim Hauch einer Chance das nicht wenigstens versucht hätten ?) und mich so endgültig zu eliminieren.
Dann hätten sie unwiderruflich das skrupellose Werk vollendet .. dazu dann weiteres im nächsten Beitrag .. und könnten am Ende auch noch auf einen rechtlichen Erfolg hinweisen. Groteskerweise darauf, dass sie mich zum Schweigen gebracht haben.
Der eingangs erwähnte mögliche, aber falsche Eindruck des weitgehenden Freiseins von Zweifeln beim Lesen von Teilen der Texte, mag auch mit der Wortwohl zusammenhängen, vor allem etwa wegen des gelegentlichen Gebrauchs von Superlativen oder von absoluten Ausdrücken etc.
Dabei hat es mich tatsächlich lange Zeit einige Überwindung gekostet, solche Worte zu verwenden. Schon aufgrund der beruflichen Tätigkeit war ich es gewohnt, just solche Beschreibungen zu vermeiden und nahezu alles unter einen Vorbehalt zu setzen. Etwa die kürzlich verwendete Bezeichnung "absolute Gewissheit" geht immer noch nicht leicht in die Tastatur.
Banal, jedoch wahr in dieser Welt: Was ist ausser des biologischen Endes schon absolut gewiss ?, und selbst wenn ansonsten dieser Kategorie etwas nahekommt, kann es immer noch gute Gründe für einschränkende Formulierungen geben. Aber wer die ganze Dokumentation kennt, dürfte mit ziemlicher Sicherheit der Angemessenheit der Wahl der Worte in dieser in mancher Hinsicht beispiellosen "Sache" ohnehin kaum mehr in Frage stellen.
Wie gesagt, hier ist das Ergebnis tiefster Zweifel und deshalb langer Prüfungen der "Sache" zu lesen. Und danach ist es so, wie es beschrieben ist. Noch niemand konnte das widerlegen und wird es je können. Da bin ich mir heute absolut sicher.
Bedauerlicherweise kann ich das nur in dieser einen Hinsicht sein. Ansonsten herrschen die Zweifel, situationsbedingt mehr als bekömmlich. Die schiere Unglaublichkeit der "Geschichte" kann persönlich ein Segen und ein Fluch sein. Darum geht es im nächsten Text. ... In Kürze verfügbar ...