Die Grund-"Probleme" der "Nicht-Referenzen", bis hin zum einen grossen Boot - Eine erste ausführliche Übersicht
Zur Einführung: Die ganze Wahrheit ...
Es war – wie sonst im richtigen Leben – nicht zu erwarten, dass alle, die von der Entlarvung der "Sache" hier Kenntnis erlangen, sich auf die Schenkel klopfen oder begeistert Beifall spenden oder gar frenetische Standing Ovations abhalten.
Gleich zur Sachlichkeit zurückkehrend: Schier ausgeschlossen also, dass es ausnahmslos nur positive Beurteilungen bzw. Referenzen dazu gibt. Angesichts der Vielzahl der durch die Entlarvung auf die eine oder andere Weise massiv tangierten mächtigen und ehrenwerten Interessen, um nicht zu sagen: Gegner, war davon noch umso weniger auszugehen.
Es gehört zur Vollständigkeit bzw. zur ganzen Wahrheit, wenn ich das und diese nicht verschweige und auch schon jetzt solche expliziten Reaktionen, sowie einen Teil der bezeichnenden, mehrheitlich üblichen Nicht-Reaktionen veröffentliche.
Wobei es in dieser Rubrik selbstverständlich nicht um die eigentlichen bzw. direkten Täter in den Finanzkonzernen geht, die sich "natürlich" ohnehin nur negativ äussern würden, wenn, ja wenn sie es denn nur könnten ..., sich jedoch bekanntlich genau entsprechend der einen der beiden möglichen Varianten verhalten und hier gar gänzlich selbst auf die dort ansonsten so oft festzustellenden anwaltlichen Drohgebärden verzichten: Wie bereits früher erläutert, ist nach meinen schriftlichen und angekommenen Informationen die Versicherungsbranche insgesamt inhaltlich völlig abgetaucht. Das ist bis heute so und daran wird sich sehr sicher auch zukünftig nichts ändern.
Es gibt nur sehr wenige ausdrückliche inhaltlich negative Aussagen, genau beziffert lediglich zwei, die wir in dieser Rubrik kennenlernen werden. Ansonsten herrscht das z. B. von der DKV her bekannte und ausführlicher dargestellte penetrante, aber gleichfalls doch so beredte Schweigen wider jedes bessere Wissen und zwar hier nicht nur zum entscheidenden Kern der "Sache", sondern absolut.
Zugegeben, deren Veröffentlichung fällt mir aufgrund der ganz ungewöhnlich klaren Sach- und Rechtslage leicht. Denn so oder so – ob sie nun reden bzw. sich zu erklären versuchen oder ob sie bewusst schweigen – es kann deshalb eben immer nur der argumentative Notstand bzw. Bankrott offenbart werden.
Das wäre schon schlimm genug, aber wir wissen, was in dieser "Sache" auf dem "Spiel" steht und wie deshalb selbst solche Reaktionen und Nicht-Reaktionen "nur" aus dem näheren oder weiteren Umfeld der Täter zu bewerten sind ...
Auch wenn es nicht die unmittelbaren Täter sind, so machen sie sich als angesehene und/oder ehrenwerte, dessen vermeintlich unverdächtige Institutionen doch mit einem solchen Verhalten – indem sie es decken, jedenfalls dadurch zumindest die Beendigung verzögern – zu Helfern und Helfershelfern dieses skrupellosen und menschenverachtenden Gebarens. Auch das gehört mit zur ganzen Wahrheit ...
In diesem Zusammenhang wird später in einem weiteren Schwerpunkt dieses Textes vom Bild eines Bootes die Rede sein, von einem das schier unerträglich immer noch voller wird. Es befinden sich darin inzwischen längst schon mehr als selbst nach aktuellen Finanzkrise-Masstäben erwart- oder kühn vorstellbar. Insofern wäre es also unnötig, weitere Insassen dessen zu identifizieren, wenn es der "Sache" nicht nochmals neue Facetten an Dimension und Qualität geben würde.
Trotz aller auf den ersten Blick scheinenden Unterschiedlichkeit der Institutionen an sich und in einzelnen Aspekten, gibt es sie verbindende frappierende Gemeinsamkeiten, die ein zusätzlicher Hauptgegenstand dieses Beitrages sind und grundsätzlich auch für spätere gelten:
Ureigenste Interessen, das offenkundig jahrelange nicht ansatzweise zu erklärende totale Versagen dabei, dieses unsägliche Gebaren nicht erkannt, nicht verhindert und/oder wenigstens versucht zu haben, es zu beenden, obwohl man es so oder so hätte müssen und können und damit Millionen von Menschen, seien es Investoren, Mitarbeiter oder vor allem Versicherte vor schwersten Schäden zu bewahren ...
Diese "Nicht"-Referenzen hier sind – jede auf ihre besondere Art – mindestens so aussagekräftig wie Referenzen, denn die "Qualität" der Aussagen, die kamen bzw. nur kommen konnten und selbst das falsche Schweigen sind nichts anderes als selbstentlarvend und sprechen eine an Deutlichkeit kaum zu überbietende Sprache.
Ihr werdet es sehen ...
Die Nichts- und Alles-Sager im Überblick ...: Die Beispiele der WPg, der Verbraucherzentrale und der Gewerkschaft ver.di
Nun die erste konkrete Einführung zu den Nichts-Sagern, den hier bereits damit alles erklärenden, sowie zu den verbalisierten Nichts-Sagern, zu deren verschiedenen Opfern und schliesslich zu den diversen in unserer "Sache" herrschenden Interessen, bevor es in die jeweiligen Details geht ...
Wie ansonsten in der Regel, hängt vieles mehr oder weniger zusammen. Hier mehr ... Und ebenfalls wie oft, gerade dann, wenn es auf den ersten Blick zunächst nicht so scheint.
Die Einen reden (WPg), die Anderen schweigen (ver.di) ausschliesslich und die eine Verbraucherzentrale (Rheinland-Pfalz) macht das und die andere jenes (der Bundesverband). Es ist in den jetzt (zunächst !) erläuterten Beispielen also von allen denkbaren Varianten etwas dabei und doch ist es letztlich immer wieder nur dasselbe ...
Die WPg gehört zu den wenigen, auch international beachteten und anerkannten deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften mit dem Schwerpunkt auf dem Finanz- und Rechnungswesen im weiteren Sinne. Sie wird vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) herausgegeben und ist sozusagen das massgebliche Zentralorgan des wirtschaftsprüfenden Berufes. Wir reden nun also nicht mehr nur, wie bisher bei den "Ehrenwerten", über die KPMG als einer der grossen hochangesehenen Gesellschaften des Standes.
Denn Mitglieder des fachlichen Beirats der WPg, der später noch eine gewichtige Rolle spielen wird, sind Vorstandsmitglieder bzw. Partner aus jeweils einer der den Berufsstand bzw. den Prüfungsmarkt dominierenden vier grossen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, sowie als Vertreter der Wissenschaft zwei renommierte Universitäts-Professoren. Näheres zum fachlichen Beirat bzw. zu dessen persönlichen Mitgliedern kann mit einem Klick hier in Erfahrung gebracht werden.
Zur kurzen Erinnerung: Das (uneingeschränkte) Testat bzw. der Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers zu einem Jahres- oder Konzernabschluss ist eine Art öffentliches Gütesiegel über dessen juristische und wirtschaftliche Ordnungsmässigkeit insgesamt. Wer, sollte man meinen, wäre daher also fachlich besser dazu geeignet, eine qualifizierte Aussage zur Zulässigkeit unserer Daten-Deals zu treffen, als die (nicht-staatliche) unabhängige Instanz der Prüfung ?
Sollte man meinen, wenn da nicht das grosse Boot wäre ... Denn wer ist nach einem erteilten Bestätigungsvermerk in einer ähnlichen Verantwortung für das abgebildete Zahlenwerk wie etwa die Vorstände der Unternehmen selbst ?
Bekanntlich bin ich bei der KPMG alleine dereinst vergeblich gegen die dicken Mauern der Verschwiegenheit (!) angerannt (zur KPMG bzw. zu ehrenwerten Institutionen ist im übrigen z. B. nach vor lesenswert: "Neu und Interessant ? ..."). Nicht ein einziges Wort hatten sie für mich, selbst nicht einmal nur eine persönliche Empfangsbestätigung, nicht einmal gar für einen alten Firmenkollegen. Die Lesebestätigungen hat jedoch dummerweise das EDV-System geliefert ...
Wenigstens eine grundsätzliche Aussage, denn die für sie geltende selbe (!) Schweigepflicht des § 203 StGB verbietet es, über die Verhältnisse bei konkreten Mandanten zu sprechen. Aber das wäre ja gar nicht nötig gewesen, die Beurteilung der allgemeinen Sach- und Rechtslage hätte vollkommen ausgereicht.
Deshalb habe ich als kleinteilweise noch schier pathologisch Hoffender mit einem Auszug meiner neuen fachlichen Zusammenfassung versucht, die WPg bzw. die dafür massgeblichen Personen: Die Hauptschriftleitung und den fachlichen Beirat für die Veröffentlichung eines entsprechenden Artikel zu begeistern.
Gut, ich wusste nach der Vorgeschichte mit der KPMG natürlich, dass die Chancen dafür relativ gering sind, sie sollten jedoch noch eine weitere Möglichkeit der Besinnung erhalten, wobei ich allerdings die Hoffnung dabei weniger auf die KPMG und die anderen drei grossen Wirtschaftsprüfungs-gesellschaften stützte, aber da waren ja noch die zwei hochrangigen Vertreter aus der Wissenschaft, als Professoren schliesslich dem relevanten Neuem und Interessantem sowie der Wahrheit verpflichtet.
Realistischer war dabei, zugegeben, die Erwartung, weil überaus wahrscheinlich zwar keine Veröffentlichung in der WPg – Wer würde denn auch schon zu Lebzeiten sein eigenes langes ehrenwertes Berufswerk sozusagen mit Schimpf und Schande und dann noch auf dem selbst bereiteten öffentlichen Marktplatz beerdigen ? – so doch wenigstens mit der Absage endlich ein Mal etwas inhaltlich gehaltvolles geliefert zu bekommen, da sich eine solche Gruppe von Menschen bzw. Firmen schwerer totstellen oder abtauchen kann als nur eine Adresse wie die KPMG.
Die Hauptschriftleitung der Zeitschrift war zunächst (dort ziemlich klar vorhersehbar und lobenswert) nicht abgeneigt und leitete mein Thema an den Beirat weiter. Dann kam´s zackig kurz und knackig, oder anders sprichwörtlich: Si tacuisses ... Zur Einstimmung kurz zusammengefasst:
Sie treffen zu unserer "Sache" hier nur eine Aussage (mehr fällt ihnen dazu gar nicht ein, wie auch): Die Daten würden "gerade nicht zwangsläufig dem Käufer der Anteile bekannt". Diese Feststellung ist fast ausnahmslos in allen konkreten Fällen bei und nach Veräusserungen von Versicherungs-unternehmen falsch. Nicht einmal die relativ schmerzunempfindlichen "Star"-Anwälte der DKV haben sich getraut, dieses Argument vorzutragen, weil es eben aufgrund des Verfahrens in der Praxis offenkundig schlicht völlig abwegig ist.
Richtig bitter wird es jedoch jetzt: Denn auf eine tatsächliche inhaltliche Kenntnisnahme der besonders geschützten Daten des § 203 StGB kommt es hier unstrittig überhaupt nicht an, es reicht bereits die Möglichkeit der Kenntnisnahme ! Die Aussage ist also falsch, aber selbst wenn man einmal hypothetisch annehmen würde, sie sei richtig oder auch nur vertretbar, wäre sie juristisch zwingend ohne Belang, der Tatbestand der unberechtigten Offenbarung der Daten mit der Folge der zivilrechtlichen Nichtigkeit der Transaktion in allen nennenswerten Fällen ohnehin erfüllt. (Zur Offenbarung ergänzend dazu, dass etwa die Daten "natürlich" im neuen Konzernkreis regelmässig ständig genutzt bzw. die "erworbenen" "Verträge" fortgeführt werden etc. etc., soll an dieser Stelle gar nicht näher eingegangen werden ...)
Können solche Koryphäen gleich zweimal dermassen daneben liegen ? Beim Sachverhalt und insbesondere bei der dabei jeweiligen juristischen Beurteilung, es ist ein eigentlich unfassbares argumentatives Desaster ... Dass von so berufener - um jetzt das Wort "qualifizierter" zu vermeiden - Seite sich dennoch erlaubt wird, derart menschenverachtend Abstruses von sich zu geben, die reale Welt und massenhafte, gegen jede Regel verstossende finale Verluste von Existenzen gänzlich auszublenden, das spricht weitere Bände ...
Mehr dazu ... Inklusive vor allem des einzigen nachvollziehbaren Grundes, weshalb das wohl nur so und trotzdem geschehen konnte ...
Es gibt einige Stimmen, die die fachliche Qualität etc. der Beratung von Verbraucherzentralen zwar vielleicht nicht pauschal oder generell, aber doch in Teilen ganz erheblich bezweifeln. Wie so vieles, habe ich auch das nicht so recht geglaubt, solange bis ich meine eigenen Erfahrungen machen musste ...
So wie die meisten Verbraucher, hatte ich bis dahin das Vertrauen, dort Verbündete zu haben, die sich vehement einsetzen und jede Chance nutzen, deren Rechten Geltung zu verschaffen, sei sie auch noch so klein. Und das selbst in jedem Einzelfall, geschweige denn natürlich, wenn es um Grundsätzliches und so bisher nicht Gekanntes geht, um Millionen von Menschen, um deren Grundrechte sowie gar um Leib und Leben.
Man sollte daher erneut meinen, dass sich vor allem die Verbraucherschützer geradezu die Finger lecken und begierig zugreifen, wenn sie gewissermassen auf dem Silbertablett angerichtet derartige Möglichkeiten serviert bekommen, um gegen Versicherungsgesellschaften, die nichtige Datenübertragungen abgewickelt haben, vorgehen zu können und so in einem bisher kaum für denkbar gehaltenen Ausmass massenhaft bei ihnen Rat und Hilfe suchenden Menschen helfen können.
Wiederum leider nur "sollte" man meinen, wenn da eben nicht das grosse Boot und das offenbare gröbste und vieles selbstentlarvende eigene "Versäumnis" - s. u. und ... - wären ...
Schon hier sei explizit jedoch darauf hingewiesen, dass es beim Verbraucherschutz auch anders geht und an das Beispiel des Bundes der Versicherten erinnert, der meine Informationen zum Anlass nahm, Rücksprache mit einem Datenschutz-Experten zu halten und danach meiner Auffassung grundsätzlich zustimmte.
Die Finanzbranche ist eine "Kernkompetenz" bzw. ein zentraler Bereich innerhalb des Betätigungsfeldes von ver.di. Sicher nicht umsonst ist der Fachbereich 1 dort - in Worten: Eins - bezeichnet mit: Finanzdienst-leistungen ...
Ebenfalls wie im richtigen Leben gibt es nichts umsonst, was just genau die Finanzkonzerne zuweilen grotesk zu widerlegen versuchten und dafür nun aktuell die – bedauerlicherweise entscheidendes nicht enthaltende – Rechnung präsentiert bekommen. Denn diese wird etwa desweiteren grotesk wesentlich von Anderen, an dem grandiosen Desaster Unschuldigen und ohnehin darunter Leidenden bezahlt. Aber letzteres an dieser Stelle nur am Rande, deshalb gleich zurück zu "nichts umsonst" bzw. zu den Gewerkschaften:
Kein Gewinn ohne Risiko, will hier sagen: Rechte sind nahezu immer mit Pflichten verbunden. Konkret: Die Mitbestimmung bringt es eben zwingend mit sich, dass Gewerkschaftsvertreter in den Aufsichtsräten sitzen. Bereits in einer der ersten Veröffentlichungen auf dieser Homepage, der langen Zusammenfassung, wurde erwähnt, dass der Aufsichtsrat in aller Regel – aufgrund der Besonderheit des Geschäftes von Unternehmenskäufen als ausserhalb des "normalen" operativen Betriebsablaufes – die Genehmigung für den Abschluss von Unternehmenskaufverträgen erteilen muss.
Deshalb sitzen auch die Aufsichtsräte der Gewerkschaften - inhaltlich, nicht ideologisch, s. u. - ziemlich mittig mit im Boot. Sie haben nichtige Unternehmenskaufverträge bzw. nichtige Datentransaktionen von Millionen von Menschen abgenickt, ihnen zugestimmt und damit ermöglicht. Dass sie diese nicht verhindert haben, liegt unübersehbar auf der Hand und es ist hier von vorneherein nichts mit Sätzen wie: "Von diesem Sachverhalt haben wir keine Kenntnis" oder ...
Kraft ihrer Funktion mussten selbstverständlich auch die Aufsichtsräte der Gewerkschaften tatsächlich und rechtlich wissen, was sie da tun, zu was sie fast unzählige Male in zig Konzernen Ja und Amen sagten. Sie wussten zweifellos unwiderleglich, dass Unternehmen "ver- bzw. gekauft" werden und sie hätten also – von der systembedingten Nichtigkeit der Share-Deals sogar kurz einmal ganz abgesehen – nach den zwingenden Einwilligungen der Versicherten in den drei Sparten fragen müssen bzw. sich diese vorlegen lassen können. Zumal es insgesamt nicht um irgendwelche und folgenlosen "Ordnungswidrigkeiten" und vor allem auch um ihre eigene Klientel geht (s. u.) und es selbst für nur punktuell damit befasste Insider (von Experten gar nicht erst zu reden) naheliegend sein musste, dass eine Verletzung dieser Verschwiegenheitspflicht gewaltige Probleme nach sich zieht.
Und selbst wenn sie dagegen gestimmt, oder sich nur enthalten, die "Sache" jedenfalls nicht verhindert oder publik gemacht hätten, wäre der ohnehin kaum zu übertreffende Skandal noch gigantischer (was er jedoch anderweitig noch werden wird ...).
Es ist zudem schon von daher schlicht undenkbar, dass sich die Gewerkschaften diese Chance der Profilierung gegenüber der Kapitalseite und als aufrechte unbeugsame Kämpfer, noch über die Interessen der eigenen Mitglieder hinaus, hätten nehmen lassen. Ausserdem präsentieren sich just z. B. bei der Telekom gerade Vertreter bzw. Aufsichtsräte von ver.di lautstark als von Datenschutzverletzungen Betroffene und klagen als Getäuschte laut in jedem verfügbaren Medium darüber und das Gebaren schier unermüdlich an.
Womit wir ein drittes Mal bei "sollte man meinen" sind. ...
So, abschliessend in diesem Übersichtskapitel kurz: Es ist bereits jetzt deutlich geworden, dass – aufgrund der Besonderheiten unserer "Sache" – um die Haupt-Täter der Finanzbranche herum, noch einige andere, eigentlich dessen unverdächtige Institutionen mit in diesem grossen Boot sitzen. Drei von diesen sind bisher etwas näher erläutert worden und weitere werden es ... Es ist im Grunde das Wesentliche dazu, aber im einzelnen noch längst nicht alles gesagt.
Die jeweils herrschenden Interessen mögen sich in Details unterscheiden, die Tatsache dabei ist: Viele Ehrenwerte und angesehene Institutionen hätten die Unsäglichkeiten schon längst zwingend selbst erkennen müssen und die allermeisten von ihnen haben es ohne jeden vernünftigen Zweifel sicherlich auch.
Wie auch immer, nicht nur die zivilrechtliche Nichtigkeit der Transaktionen von Millionen von Daten unter der Geltung von § 203 StGB ist unumstösslich: Sie haben über Jahrzehnte hinweg beispiellos versagt. Und trotz der ausdrücklichen Information darüber, versagen sie danach noch unerträglicher weiter und werden allerstspätestens dadurch so zu direkten Helfern und Helfershelfern ...
Ausserdem haben wir folgendes gesehen und wann hat man solches schon mal ?:
Die Plätze in diesem Boot sind sozusagen frei von Ideologien, unabhängig von sonstigen Weltanschauungen und übrigen Verschiedenheiten besetzt: Von Backbord bis Steuerbord, von den eher konservativen Wirtschaftsprüfern einerseits, über die Verbraucherzentralen bis hin zu den Gewerkschaften andererseits.
So umfassend wie Versicherte, Mitarbeiter und Investoren als Opfer einerseits, so tiefgreifend ist andererseits dieses menschliche wie institutionell fachliche Desaster, so unfassbar die Herkunft und Grösse der Crew für diesen "Wettbewerb", bei dem grundlegendste gesetzliche und moralische Regeln einseitig ausser Kraft gesetzt wurden und werden, ungeachtet aller Konsequenzen und den damit zum Untergang verurteilten ...
Ein "Wettbewerb", der im jeweiligen Fall der Fälle - weiter bildlich - zu einem gewaltigen Zerstörer mutiert und mit dieser ganzen Crew ausgefochten wird, der dabei über alles hinwegdampfend Existenzen chancen- und gnadenlos absaufen lässt.
Dies ist die Aufstellung bzw. der erschreckende Kurs dieser ganz anderen und unbekannten "Deutschland-AG". ...
Deshalb habe ich schon in "Die Deals der Dealer", dort noch verkürzt, auf folgendes hingewiesen:
Kaum einer von den vielen scheinbaren Verbündeten wird Euch in dieser besonderen "Sache" wirklich helfen, nur Ihr selbst könnt das letztlich. Mit dem Wissen um die aufgekündigten Regeln, bekommt Ihr sozusagen wieder festen Boden unter die Füsse, könnt das Ruder herumwerfen und der bisher unaufhaltsamen, oft finalen Kollision ausweichen ...
Geht daher zu Eurem Rechtsanwalt – solange es persönlich nicht zu spät ist – und sprecht mit ihm.
Aber auch da, wie gesagt: Lasst Euch nicht abwimmeln ...
Falls Ihr grundsätzliche Fragen habt, helfe ich gerne, wann immer es mir gesundheitlich möglich ist.